Gerade habe ich im Radio "The arms of an angel" von SarahMcLachlan gehört... Und musste einmal mehr feststellen, wie sehr ich meinen Papi vermisse. Es ist so unfassbar, dass er nicht mehr da ist. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denken muss und um ihn weine. Wenn mein Flori mich dabei entdeckt, weinen wir beide, dann trösten wir uns gegenseitig. Oft sind es ganz kurze, überraschende Augenblicke, die mich in die Trauer zurückholen - ein altes Foto, das zufällig in meine Hände gerät, eine Situation im Garten, ein Traum, der mich mitten in der Nacht hochschrecken lässt, oder eben auch ein Lied...
Ich wünsche Euch allen, dass Ihr Eure Eltern und Lieben so lange wie es geht bei Euch behalten könnt. Nutzt die Zeit, die Ihr mit den Euch wichtigen Menschen verbringen könnt - keiner weiß, wie lange sie wirklich sein wird.
Traurige Grüße....
3 Kommentare:
kopf hoch katrin. Dein Papa sieht nicht so aus als hätte er gewollt das man um ihn weint sondern eher sich eher mit ihm freut. Es geht ihm jetzt besser und er hat vor allem keine Schmerzen.
Es ist zwar kein großer Trost für euch, aber vielleicht hilft es wenn ihr immer wieder daran denkt.
Ich drücke euch ganz doll.
*heul*
Du machst mich fertig Madame!
Gerade dachte ich, ich schreibe voll hochmotiviert einen Beitrag über etwas milestone-mäßig bewegendes heute Morgen, aber jetzt hat sich dieses Hochgefühl verflüchtigt.
Schei** ist das doch!
Auch wenn dies wieder etwas ist, das uns verbindet- ich wünschte es wäre nicht so! Aber ich kann nur wiederholt sagen, dass es besser werden wird. Aber es wird nicht gut. Guck mich an, mein Papa ist seit 12 Jahren tot, quasi mein halbes Leben, und sobald ich an etwas schönes denke, was ich noch tun werde (heiraten, Kinder kriegen...) dann hat das immer auch gleichzeitig einen bitteren Beigeschmack weil ich genau weiss wer mich nicht zum Altar führen wird, und wer nicht stolz seine Enkel in den Armen halten kann...
Nicht nur die Erinnerungen können schmerzhaft sein, sondern auch die Gedanken an die Zukunft.
Ein Vater ist und bleibt ein Vater. Jemand der tun kann was er will (...) man liebt ihn trotzdem und himmelt ihn an, egal was ist!
Jetzt sitze ich hier und wein mit dir *lol* aber geteiltes Leid ist ja auch ganz oft halbes Leid.
Und Erinnerungen gibt es immerhin viele schöne, mit denen Du dich über das traurige hinwegdenken kannst.
Ich drück dich ganz dolle!
Das ist ein sehr schönes Foto!
*schluchz*... ich danke Euch beiden!
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